
Das European Network for Compliance Officers (ENFCO) untersuchte in einer Studie, wie Organisationen in ganz Europa aktuell Korruptionsrisiken wahrnehmen und bewältigen.
Die Ergebnisse dieser Studie wurden im November 2025 mittels Whitepaper „Survey-Results, Corruption & Compliance” veröffentlicht, auf welches wir – mit freundlicher Unterstützung der ENFCO-Vertreter Österreich – aufmerksam machen möchten.
Stellvertretend für die Lead Survey Group und ENFCO-Vertretung Österreich übermittelte uns Mag. Roman Sartor, M.B.L. das folgende Statement:
„Corruption & Compliance“ – das war das Thema der im Herbst 2025 durchgeführten Studie des ENFCO. Das europäische Netzwerk für Compliance Officer ist eine Initiative gemeinnütziger Verbände für Compliance Beauftragte in ganz Europa. ENFCO fördert die Zusammenarbeit und Kommunikation zwischen den teilnehmenden Verbänden und ihren Mitgliedern im Sinne einer europäischen Gemeinschaft und gemäß den Zielen des Netzwerks. Mittlerweile besteht ENFCO aus über 20 Mitgliedsverbänden. Roman Sartor und Andrea Pilecky vertreten den ÖCOV (Österreichischer Compliance Officer Verbund) im Rahmen des ENFCO und verantworten die Durchführung einer jährlichen, europaweiten Studie.
Wie Organisationen und Unternehmen Korruptionsrisiken heute einschätzen, welche Maßnahmen sie ergreifen und wo weiterhin Handlungsbedarf besteht, stand heuer im Mittelpunkt der Studie. Die Ergebnisse verdeutlichen nicht nur die wachsende Bedeutung einer starken Compliance-Kultur, sondern auch markante Unterschiede zwischen den einzelnen Ländern – etwa in der Risikoeinschätzung und der Umsetzung von Präventionsmaßnahmen. Das erstellte Whitepaper der Studie wird abgerundet durch ein Interview mit Francois Valérian, Chair of Transparency International.
Viel Lesevergnügen!
Den Link zu dem äußerst interessanten Whitepaper findet ihr hier:
ENFCO_Whitepaper_Survey_2025.pdf

Das IBN-Team im BAK
