2. IBN-Jahrestreffen

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Über 40 Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Integritätsbeauftragten-Netzwerkes trafen sich von 3. bis 4.10.2018 in Graz zum Ideen- und Erfahrungsaustausch.

Mit dem zweitägigen IBN-Jahrestreffen soll vor allem die Vernetzung der Integritätsbeauftragten aus den fünf insgesamt bis dato durchgeführten Grundausbildungslehrgängen verstärkt und als Ergänzung zu den eintägigen IBN-Follow Up-Treffen ausreichend Raum zum Austausch von bewährten Praktiken und Maßnahmen aus den Bereichen Korruptionsprävention und Integritätsförderung angeboten werden.

Nach der offiziellen Eröffnung und einem Update über aktuelle Entwicklungen im Integritätsbeauftragten-Netzwerk (IBN) konnten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer, in der ersten von den drei beim Treffen durchgeführten Arbeitsgruppen, das vergangene Jahr aus Sicht der Integritätsförderung in ihren Organisationen Revue passieren lassen. Wenngleich die Positionierung von Integritätsbeauftragten und der Status der Implementierung des Integritätsmanagements in den teilnehmenden Organisationen durchaus unterschiedlich ist, wurde von den anwesenden Netzwerkteilnehmerinnen und –teilnehmern doch übereinstimmend festgehalten, dass beispielsweise die Ressourcenfrage größtenteils geklärt ist und eine Weiterentwicklung in Form einer Professionalisierung in jeder Organisation wahrgenommen werden kann.

Die Abendveranstaltung stand ganz im Zeichen des 1. IBN-Awards. Im Rahmen des Abendessens erfolgte die Vorstellung und Auszeichnung aller eingereichten Beiträge sowie die Bekanntgabe des diesjährigen Gewinners. Knapp die Hälfte (47,7 Prozent) aller im Abstimmungszeitraum auf der IBN-Website abgegebenen Stimmen entfielen auf den Beitrag des Bundesministerium für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort (BMDW).

Die zwei mit den Integritätsbeauftragten am Vormittag des 4.10. durchgeführten Arbeitsgruppen setzen sich mit der Identifizierung von Indikatoren für eine integritätsfördernde Organisationskultur bzw. mit der konkreten Funktion und rechtlichen Stellung von Integritätsbeauftragten auseinander. Die Arbeitsgruppen erarbeiteten dabei sehr vielversprechende Ansätze, um sich dem diffus greifbaren Thema Organisationskultur im Sinne der Integritätsförderung bestmöglich zu nähern. Hinsichtlich der Funktion und rechtlichen Stellung des oder der Integritätsbeauftragten wurde von den Arbeitsgruppenteilnehmerinnen und -teilnehmern unter anderem die Schaffung von rechtlichen Grundlagen und fundierten Rahmenbedingungen als durchaus zielführend erachtet.

Für das soeben zu Ende gegangene 2. IBN-Jahrestreffen kann festhalten werden, dass durch das Integritätsbeauftragten-Netzwerk (IBN) ein regelmäßiger Erfahrungs- und Know-How-Austausch zwischen den verschiedenen Gebietskörperschaften, Universitäten und staatsnahen Unternehmen sichergestellt ist. Mit dem fortschreitenden Institutionalisierungsgrad des IBN ist eine noch intensivere Vernetzung der Netzwerkteilnehmerinnen und –teilnehmer verbunden, wodurch wiederum sehr zielgerichtet und ressourcenschonend integritätsfördernde Maßnahmen für die Spezifika des Öffentlichen Dienstes in Österreich entwickelt werden können.

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